Polnische Abzockerei bei Altenpflege

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    • Polnische Abzockerei bei Altenpflege

      Ich arbeite schon jahrelang ehrenamtlich im Altenpflegebereich und muss nun einmal dringend auf Missstände hier in Deutschland aufmerksam machen. Immer mehr werden mir Erlebnisse geschildert, bei denen für Betreuung und Pflege für Mutter oder Vater private Hilfe aus Polen angefordert wird. Aber von echter Hilfe kann hier meistens nicht die Rede sein. Hier handelt es sich fast nur um Abzockerei. Schamlos wird mit der Pflegebedürftigkeit von unseren deutschen Mitmenschen Kasse gemacht. Die Sache läuft meistens nach einem Schema ab.
      In der Regel benötigen ja Familienangehörige langfristige Hilfe, denn man will ja nicht seinem zu pflegenden Angehörigen ständig eine andere Frau vorstellen müssen. Die polnischen Frauen wohnen bei den zu pflegenden Personen. Unter dem Versprechen, die Polin kann monatelang bleiben, reisen die Frauen nach Deutschland. Die Fahrtkosten, zirka 120.-Euro für Hin- und Rückreise, müssen natürlich gezahlt werden. Kommt zum Beispiel nach 3 Monaten eine neue Polin, zahlt man wieder diesen Betrag. Aber keine Sorge, dieses Zeitraster ist oft nur theoretisch. Und dann noch die Verständigung. Die Polin spricht natürlich gut Deutsch. Ist die Frau da, stellt man dann fest, dass sie keinen Brocken Deutsch versteht, geschweige denn spricht. Vorher handeln die Polinnen natürlich ihren monatlichen Lohn aus. Nach Euroeinführung lag der Preis etwa bei 600.-Euro. Das reicht heute schon lange nicht mehr aus. "Du musst mehr zahlen!" heisst es immer wieder. Viele handeln mittlerweile 700-800.-Euro aus. In einem Fall zahlte ein Ehepaar für die Betreuung ihrer Mutter sogar 1000.-Euro. Und als diese Frau einmal ein Essen mehr für einen Verwandten kochen sollte, beschwerte sie sich lautstark: "Ist nicht im Preis drin. Nur kochen für Mutter und mich!" Frechheit, was !!!

      Und wie geht es dann weiter? Meistens bleiben die Polinnen doch nicht lange. Drei Monate ist eine Seltenheit. Die kürzeste Zeit, von der ich weiss, war eine Woche. Meistens bleiben die Frauen nur 3-4 Wochen. Vorher wird erzählt, dass man entweder in Pension ist und so lange bleiben kann, wie notwendig. Oder die Polin ist geschieden, hat keine Kinder, ist unabhängig und möchte auch in Deutschland bleiben. Aber oft ist auf dem Anreiseticket schon das Rückreisedatum festgelegt.
      Also Vorsicht! Lassen Sie sich das Ticket, mit dem die Polin angereist ist, zeigen und kontrollieren Sie, ob schon ein Abreiseticket eingetragen ist. Plötzlich heisst es dann eines Tages: "Ich muss nach Hause fahren!" Der Mann, die Mutter oder der Vater sind krank geworden. Oder etwas ist mit den Kindern passiert. Auch eine beliebte Masche ist es, nach einer relativ kurzen Zeit an Ostern, Pfingsten oder Weihnachten für 1-2 Wochen kurz nach Hause fahren zu wollen. Hin- und Rückreise müssen natürlich wieder gezahlt werden. Dann wartet man zuhause und muss nach Ablauf der Zeit feststellen, dass die Polin schon im Vorfeld überhaupt nicht mehr vor hatte, zurückzukommen.

      Mein Vorschlag: Zahlen Sie die Reisekosten erst, wenn die Frau wieder da ist !!!
      Jedenfalls handelt es sich bei den meisten Polinnen um Personen, die mal gerade einige Wochen Urlaub haben. Oder jüngeren Pflegerinnen haben gerade Ferien und möchten sich mal schnell ein paar Euro dazuverdienen. Von langfristiger Pflege keine Spur. Und wer glaubt, dass er in der Zeit, in der die Polin im Hause ist, Hilfe erhält, der hat sich ebenfalls geirrt. Meistens haben diese Polinnen von Altenpflege nicht die geringste Ahnung. Am einfachsten zu betreuen sind Personen, die an Alzheimer leiden und den ganzen Tag irgendwo sitzen. Wenn dann auch noch die Angehörigen woanders wohnen, ist das ideal. Da kann man dann den ganzen Tag telefonieren, fernsehen und sich selbst leckere Sachen kochen. Was ich da gehört habe, ist unverschämt. Auf alle Fälle hinterlassen diese Betreuerinnen nach der Abreise meistens eine Riesensumme Telefonrechnungen. In anderen Fällen wird geklaut oder die Getränkevitrine leergesoffen. Ich weiss von einem Fall, an dem eine besoffene Polin fast die Küche in Brand gesteckt hat, weil sie den Elektroherd anliess und total betrunken im Bett lag. Die zu pflegende Person erlitt fast einen Nervenzusammenbruch vor Angst. Und das für einen Monatslohn von 700.-Euro!!!

      Mein Tip: Kontrollieren Sie Telefonzugänge. Meistens reisen die Polinnen ab, kommen nicht wieder und die Telefonrechnung erscheint Wochen später. Auch eine beliebte Masche unter Polinnen, die sich in einer Gegend meistens untereinander kennen, ist es, sich gegenseitig über Zahlungsunterschiede zu informieren. Gibt es Differenzen, werden die Angehörigen unter Druck gesetzt. "Entweder du mehr zahlen, oder ich reise ab!" Einige Polinnen hetzen andere, die vielleicht weniger erhalten, solange auf, bis man plötzlich alleine dasteht, weil mal wieder ein Angehöriger in Polen krank geworden ist. Moral haben diese Frauen mit dem Schaumlöffel gegessen. Meiner Meinung nach unterscheiden sich schliesslich die Arbeiten. Einige zu pflegenden Personen verursachen logischerweise mehr Arbeit als andere. Aber diese Polinnen haben nur eines im Kopf. EURO!!! Ich kenne einen Fall, da hat ein grosszügiger Sohn für seine Mutter über 800.-Euro gezahlt. Alles, was an Lebensmitteln notwendig ist, wurde noch von ihm eingekauft. Aber trotzdem zockte die Polin zusätzlich noch über 300.-Euro für Lebensmittel ab, weil die Einkäufe angeblich nicht reichten. In Wirklichkeit ging sie regelmässig, wenn die zu pflegende Person auf Eis gelegt wurde, in die Kneipe um die Ecke. Dazu kamen dann auch noch Unsummen Telefonrechnung.

      Ich kann nur von dieser Abzockerei warnen. 700-800.-Euro für ein bisschen Kochen und Putzen. Und keine Sorge. Sollte die zu pflegende Person mal plötzlich richtig krank werden und mehr Arbeit verursachen, ist die Polin schnell weg. "Muss heimfahren. Mann hat Schlaganfall erlitten!" Das Geld, das man für die Polin verprasst hat, hätte man dann für professionelle gebraucht.

      Ich frage Sie, wer hat denn hier in Deutschland überhaupt nach Ende des Monats nach Abzug aller Kosten 700 oder 800.-Euro freies Geld zur Verfügung.\r\n\r\nEs ist schlichtweg eine Unverschämtheit, was sich auf dem Pflegesektor mittlerweile abspielt. Diese Polinnen haben keine Moral und kennen keinen Skrupel. Und wir bekämpfen hier in Deutschland die Ausländerfeindlichkeit. Die Leute, die mir diese Sachen berichten, behandeln die Polinnen nett und gastfreundlich. Sie werden in die Familie eingegliedert. Und wie wird diese Gastfreundschaft gedankt: Mit Lügen, Betrügen oder Diebstahl !!! Es gibt aber auch polnische Agenturen, die bieten für etwas mehr Geld ausgebildete Krankenschwester oder Altenpflegerinnen an. Und keine Alkoholikerinnen oder Betrügerinnen. Sehen Sie sich also vorher die Danutas, Reginas, Margarethas, Danas, Annas, Barbaras oder Jolantas genau an, bevor Sie solche Frauen zu sich ins Haus einladen.
      Liebe Grüsse, Anna
    • Hallo,

      ich kann verstehen, dass du dich ärgerst, es ist wirklich ärgerlich wenn die Pflegekraft skrupellos und unzuverlässig ist und ihre Arbeit auch noch nicht mal Ordnungsgemäß erledigt, jedoch denke ich , dass man polnische Pflegekräfte nicht einfach pauschalisieren sollte auch wenn einige schwarze Schafe dabei sind. Ich habe nämlich ausschließlich gute Erfahrungen mit polnischen Pflegekräften gemacht, ich habe für meinen pflegebedürftigen Vater der Pflegestufe 2 nach dem ich mich fast ein Jahr selber um ihn gekümmert habe, eine polnische Pflegekraft angestellt und ich bin wirklich rundum zufrieden. Schon die Beratung zu Beginn war sehr freundlich, kompetent und auch die tausendste Frage wurde geduldig beantwortet, dann haben wir uns zusammen für eine geeignete Pflegekraft entschieden und diese kümmert sich wirklich sehr freundlich, gewissenhaft und kompetent um meinen Vater. Selbst als unsere Pflegekraft mal kurzfristig aufgrund von krankheit ausgefallen ist, wurde sehr schnell und unkompliziert für Ersatz gesorgt. Auch die Kosten finde ich für die Leistungen die erbracht werden absolut gerechtfertigt und die Rechnung ist auch sehr transparent und nachvollziehbar.

      Für meine Vater ist die Pflegerin wirklich ein riesen Glück denn so kann er in seinen eigen vier Wänden bleiben und er fühl sich auch nicht mehr so einsam.

      Gruß Susi

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