Lebenserwartung bei fast vollständiger Bettlägerigkeit

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    • Lebenserwartung bei fast vollständiger Bettlägerigkeit

      Hallo zusammen,
      meine Mutter, 83, 1,60 m, 42 kg, laut neurologischem Gutachten schwere Depression, beginnende Demenz, Alzheimer und Parkinsonoid sowie starke Verformungen im Bewegungsapparat, lebt seit 1,5 Jahren bei zunehmend schlechter körperlicher und psychischer Verfassung im Heim und wurde heute nach nur 4 Tagen aus der Geriatrie vorzeitig entlassen, wo sie eigentlich 2-3 Wochen zur Stabilisierung und Aktivierung bleiben sollte. Laut Stationsärztin würden die Unterstützungsmaßnahmen dort nicht mehr helfen, da ihre Muskulatur bereits so stark abgebaut hätte, dass sie sich kaum aufrichten, geschweige denn auf einem Stuhl sitzen kann. Physiotherapie verweigert meine Mutter bzw. kann sie aufgrund von Schmerzen und Muskelschwäche nicht ausführen. Laut Stationsärztin würde sie nur passiv und willenlos im Bett liegen. Die Ärztin prognosizierte eine fortschreitende Bettlägerigkeit und wies auf die möglichen Folgen wie Lungenentzündung, Thrombosen und Dekubitus sowie die zunehmende Schwächung des Allgemeinzustandes hin. Für mich klang das wie ein Todesurteil auf Raten. Das ist es doch auch, oder? Auf meine Nachfrage gab die Ärztin eine Lebenserwartung von 6 bis 12 Monaten an. Das scheint mir viel zu hoch. Ich wüsste gern von euch, wie lange ein alter Mensch in diesem labilen Zustand bei totaler Immobilität ungefähr überleben kann.
      Vielen Dank für Eure Meinungen!
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