Häusliche Pflege. Welche Einschränkung gibt es

    • Häusliche Pflege. Welche Einschränkung gibt es

      Hallo,
      ich habe ein Problem. Ich bin an Parkinson erkrankt und habe PG 4. Bisher werde ich von meiner Frau gepflegt, aber sie ist an Demenz erkrankt und wird demnächst selbst ein Pflegegrad beantragen. Ich glaube nicht, dass die PK sie dann weiterhin als meine Pflegeperson akzeptiert. Nun haben wir eine gute Freundin die gerne uns beiden betreuen würde, aber aus persönlichen Gründen nicht gemeldet sein will.
      Geht das überhaupt? oder müssen Pflegekräfte grundsätzlich zwecks Sozialabgaben angemeldet werden?
      Ich würde mich sehr freuen über Eure Antworten und bedanke mich schon jetzt dafür.
      Francisco :)
    • Hallo,
      es ist kein Problem, wenn eine gute Freundin die Pflege übernimmt. Nicht-professionelle Pflegepersonen, also Angehörige, Bekannte und Freunde, sind nicht sozialversicherungspflichtig tätig. Sie müssen also nicht angemeldet werden.
      Aber wer kommt denn dann als Pflegeperson für deine Frau in Betracht. Auch die Freundin?
      Viele Grüße
    • Hallo Peter,
      Deine Antwort hat mir sehr geholfen. Warum will aber die PK die Adresse des Pflegers oder der Pflegerin wissen?
      Für meine Frau käme die Tochter unser Freundin in Frage. Sie hat gerade ihre Berufsausbildung hinter sich und noch keinen Job, aber bei Demenz müssen wohl früher oder später die Profis ran.
      Ganz herzliche Grüße und Danke!
    • Hi,
      also der Name und die Anschrift sind wichtig, da es sich bei der Pflegeperson um eine real existierende Person handeln muss. Sie muss auch bereit sein, sich durch die Pflegekasse jedes halbe bzw. viertel Jahr hinsichtlich der Durchführung der häuslichen Pflege kostenlos beraten zu lassen.
      Viele Grüße
    • Hallo Peter,
      Mensch Du bist ja gut informiert.
      Muss die mit der Pflegebeauftragte Person nachweisen können, dass sie die erforderliche Zeit für diePflege aufbringen kann? Das gilt z.B. für Personen, die eigentlich noch einen„normalen Job“ haben und die Pflege „nebenbei“ mitmachen. Will der Pflegekasse einen Nachweis darüber, dass die für den Pflegegrad notwendige Zeit von derbeauftragten Person erbracht werden kann?
      Diese Frage wurde mir vom Pflegedienst mit "nein" beantwortet, aber ich wäre ruhiger wenn Du sie mir beantworten würdest.
      Hab tausend Dank für Deine Mühe und viele Grüße
      :) :) :)
    • Hi,
      normalerweise verlangt die Pflegekasse keinen Nachweis, darüber, dass die pflegende Person die für den Pflegegrad notwendige Zeit aufbringen kann. Ich kenne aus meiner praktischen Erfahrung auch keinen Fall, in dem die Pflegekasse einen sochen Nachweis von der Pflegeperson haben wollte.
      Viele Grüße

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