Sollte ich Widerspruch einlegen?

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    • Hallo Marlies,
      Widerspruch kostet nichts. Also verlieren kann man nichts, darum: im Zweifel immer einlegen. Ein ärztliches Attest muss man nicht beilegen. Wenn man eins hat, ist das gut. Aber besser wäre es, eine Ausarbeitung bzw. schriftliche Stellungnahme vom Pflegedienst zu bekommen.
      Gruss
      Tom
    • Der MDK (=Medizinischer Dienst der Krankenkasse) vertritt ausschließlich die Interessen der Krankenkassen - und nicht etwa die der Patienten. Das Interesse der Kranken- bzw. Pflegekassen ist nun mal, dass der Antragsteller kein Patient, also gesund ist.
      Sie werden niemals einen MDK finden, der Ihnen den Pflegegrad zuspricht, der Ihrem Leiden tatsächlich entspricht. Legen Sie also Widerspruch ein und fügen Sie alle relevanten ärztlichen Befunde, Atteste, Bestätigung usw. mit bei. Gehen Sie im Widerspruch auf die ärztlichen Unterlagen ein und beschreiben Sie ausführlich Ihre Einschränkungen und Behinderungen.
      Tun Sie das nicht, kann die Pflegekasse Ihnen später in einem gerichtlichen Verfahren einen Strick drehen mit der Behauptung, man habe davon nichts gewusst.
      Gruß Joerg

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