Was dürfen Pflegehelferinnen?

    • Nach den Richtlinien und Leistungsbeschreibungen und den Rahmenverträgen mit den Krankenkassen nach § 72 SGB XI u. § 132a Abs. 2 SGB V dürfen ungelernte Hilfskräfte grds. keine Behandlungspflege durchführen. KPH u. APH dürfen bis auf wenige Ausnahmen keine Behandlungspflegen ausführen. Zu denAusnahmen die auch APH u. KPH in der Behandlungspflege durchführen dürfen, gehören S.C. Injektionen, SK Gabe, Kompressionsstrümpfe an/ausziehen, Med.Gabe von vorgerichteten Medikamenten. Voraussetzung ist eineEinarbeitung durch eine verantwortliche Pflegefachkraft. Ungelernte Hilfskräfte, sogar Arzthelferinnen dürfen laut diesen Rahmenverträgen in keine Behandlungspflege durchführen. Die APH u. KPH haben grds. Unterricht, Einweisungen und Übungen, praktische Ausführung zu den Tätigkeiten der Behandlungspflege unter der Fachaufsicht einer Pflegefachkraft durch zu führen. Hat sich die Pflegefachkraft von der ordnungsgemäßen Ausführung und der Zuverlässigkeit der APH u. KPH überzeugt, muss sie dies dokumentieren. Auch die Einarbeitung muss sie dokumentieren, und zwar in den Personalakten.
      Grüße, Tobi
    • Pflegehelfer und Pflegehelferinnen dürfen auch Behandlungspflege durchführen. Voraussetzung hierfür sind nachgewiesene Schulungen (wobei auch der Inhalt der Schulung dokumentiert werden muss). So dürfen z. B. Pflegehelfernach erfolgreicher Absolvierung dieser Schulungen s.c.-Injektionen (z.B. Insulin)geben,Kompressionsstrümpfe an- und ausziehen - oder auch gerichtete Medikamente geben. . PflegehelferInnen müssen ebenfalls im Auftragen u von Salben geschult werden. Wichtiges Thema bei den Schulungen ist die Zusammensetzung der Medikamente und Salben sowie Wirkung.
      Gruss, Marion

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