Praxisauftrag Recht

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    • Praxisauftrag Recht

      Hallo liebes Forum!
      Wir bekommen von der Schule zu jeder Praxis einen Praxisauftrag, aktuell einen in Recht und ich weiß nicht so recht was ich damit anfangen soll. Aufgabenstellung: Pflegebedürfitige Personen sind infolge von Krankheit oder Behinderung bestimmten Risiken wie z.B. Dekubitusgefahr, Sturzgefahr, Mangelernährung usw. ausgesetzt. \r\nIn der Pflege gilt es, diese Risiken zu beherrschen. Dabei gilt es, durch prfessionelles Vorgehen Art und Umfang der Risiken ins Verhältnis zum Aspekt "Menschenrechte - Grundrechte" zu setzen. Fragen: 1. Analysieren Sie anhand eines Risikos, welche Augaben Pflegekräfte haben um dieses Risiko in vollem Umfang zu beherrschen. Hinweis: Es geht insbesondere um die Erfüllung von Sorgfaltspflichten aus rechtlicher Sicht, wobei nicht mehr generell von einer Vermeidung von Gefahren ausgeht. 2. Welche Risiken kommen generell in der Pflege vor? Wer kann mir helfen?
      Irmgard
    • 'Hi,
      zu 1: vielleicht wollen die, dass die Pflegekräfte sich an gängige Expertenstandards halten (was voraussetzt, dass sie diese auch kennen), dass sie sich regelmäßig fortbilden, dass sie Assessment betreiben (Einschätzen der Gefährdungen durch ausfüllen von Risikiskalen) und ihre Tätigkeiten (wie zum Beispiel: Lagern oder Fixieren) detailiert dokumentieren. So würd ichs verstehen...
      Gruss Kalle
    • 'Zur Risikofrage: Aufgaben der Pflegekräfte um das Risiko in vollen Umfang zu beherrschen - Das ist schwierig zu beantworten, da hier viele Ursachen dazu gehört, zum einen Wissen um das Risko, um die Ursachen, die Prophylaxen (stufe 1 bis 3 bzw. 4), Weiterbildungen usw. .Was ist das mindeste was Du tun musst, was ist das Optimum, was ist das beste was Du tun kannst? Was will davon der Patient, was kann er sich leisten, wie macht er mit, wie ist es zu realisieren? In welchem Verhältnis stehen Leistung und Ergenis, d.h. welchen Einfluß hat es auf die Lebenqualität, während der Maßnahme, bzw. danach. Was "musst" Du tun, obwohl es der Patient nicht will, welche Alternativen gibt es, wenn der Patient alles ablehnt. Also, ne Menge Holz...
      Mike
    • Hi, wie in jedem Bereich spielt der Verhältnismäßigkeitsgrundsatz eine große Rolle. Dieser Grds. durchzieht auch die Grundrechte: die Freiheit des einen beschränkt die Freiheit des anderen - und das darf sie nur, wenn der Verhältnismäßigkeitsgrundsatz gewahrt ist. Als erstes muss die Pflegekraft, nicht der Jurist, den Verhältnismäßigkeitsgrundsatz wahren bzw. die Güterabwägung vornehmen. Um die Aufgabe zu lösen, müssen die relevanten Grund- und Menschenrechte sowie ihre Reichweite bekannt sein.
      Suse
    • Hi, bin mir nicht sicher ob alle Gefahren/Risiken, die einen BW "bedrohen" auch berückrichtigt werden, also die generell in der Pflege vorkommen. Dekubitus, Sturz & Mangel/Fehlernährung sind einleuchtend, habe auch Isolation/Vereinsamung in meine Liste mit aufgenommen, da ich denke, dass man keinen Bw zwingen kann am Gemeinschaftsleben einer Station teilzunehmen. Der Praxisauftrag ist ja nicht spezielle auf den stationären Bereich gemünzt und Patienten eines ambulanten Dienstes sitzen z.T. (bis auf die Besuche des Pflegedienstes) den lieben langen Tag allein in ihrer Wohnung. Hm, schwierig.
      Maren

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