Gesetzliche Betreuung

    • Gesetzliche Betreuung

      Hallo!

      Ich bin mit der Situation konfrontiert, dass meine Mutter (lebt alleine) mit Mitte 50 Unterstützung im Tagesalltag benötigt.
      Sie bekommt derzeit Hilfe vom Sozialamt in der Form, dass eine Mitarbeiterin vom Gesundheitsamt (Sozialpsychiatrischer Dienst) beim Einkaufen oder bei Arztbesuchen hilft,
      ebenso auch einfach mal Spazierengehen.
      Das Amt möchte diesen "Fall" nun aber loswerden und nun habe ich von einer Mitarbeiterin vom Amtsgericht ein Telefonat erhalten,
      in dem mir die 2 Möglichkeiten erläutert wurden.
      1. Ich als Sohn, wohnhaft 250km entfernt von meiner Mutter, soll die gesetzliche Betreuung übernehmen.
      oder
      2. Ein Berufsbetreuer vom Amtsgericht wird bestellt und übernimmt alles inkl. alle Vollmachten, die es so gibt.


      Aussage war, ich soll mich schnell entscheiden, sonst entscheidet dasAmtsgericht. Ich fühle mich überrumpelt und bat um Info-Material, da ich, mit Anfang 30 keine Ahnung von dieser Thematik habe. DasInfo-Material, welches mir zugesagt wurde, habe ich aber noch nicht erhalten.

      Was würdet ihr tun?


      Danke und viele Grüße

      Manni
    • Nicht so einfach.
      Wenn du Zeit hast, dich zu kümmern und alles zu regeln, dann mach du es.
      Ein Berufsbetreuer wird vom Amtsgericht kontrolliert und führt die Aufgaben sicher auch gewissenhaft durch. Allerdings kostet er Geld. Wenn deine Mutter vermögend ist, muss sie selbst bezahlen, ansonsten zahlt der Staat. Wenn du genügend verdienst, musst du evt. Zahlen (Unterhaltspflicht).

      Gruss

      Tatjana

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    Ein Angebot des Vereins "Für soziales Leben e.V."