Umbaukosten für das Badezimmer

    • Umbaukosten für das Badezimmer

      Hallo,
      meine Mutter ist 77 Jahre alt, 90% schwerhörig und hochgradig zuckerkrank (Typ1). Innerhalb von 18 Monaten hatte meine Mutter nach dem Tod meines Vaters einige mehr oder weniger schwere Unfälle mit Knochenbrüchen am Arm und Gesäss. Ausserdem leidet meine Mutter schon seit Jahren an einer Fussheberschwäche, die ihr das Gehen erschwert. Bis zum Tod meines Vaters hat er die Hauptlast dafür getragen. Doch nun lebt sie alleine. Einem Antrag auf Pflegestufe wurde nicht entsprochen, weil meine Mutter immer noch versucht unabhägig und selbsgestaltend durchs Leben zu gehen.

      Nun ist es so, dass meine Schwester und ich uns soweit es geht um die Dinge des täglichen Lebens wie etwa Einkaufen, Arztfahrten, Schriftkram, Putzen in der Wohnung, Verhandlungen mit Versicherungen bzw.
      Firmen (aktuell war bei meiner Mutter im Haus ein Wasserschaden, der auch ihre Wohnung betraf) und vieles mehr kümmern müssen, weil meine Mutter einfach nicht mehr in der Lage ist diese Themen abzudecken.

      dDurch die letzten Ereignisse ist meine mUtter jetzt so weit/unsicher, dass sie noch nicht einmal mehr die Badewanne benutzen will, weil sie Angst hat, zu fallen. Die Idee ist jetzt die Badewanne oder gar das Bad so umzugestalten, dass das Bad für sie las ältere Person wieder gefhrlos nutzbar ist.

      Meine Fragen in diesem Kontext lauten:

      1) Worauf muss geachtet werden, damit ein Antrag auf Pflegbedürftigkeit durchgeht
      2) Welche Zuschussmöglichkeiten gibt es für dne altersgerechten Umbau eines Badezimmers.

      Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie uns ein paar Tips geben könnte, um die Lebenssituation meiner Mutter zu erleichtern.

      Vielen Dank.

      Mit freundlichen Grüssen
    • Neu

      Also, zu Frage 1) kann man einen Roman schreiben. Alle Betroffenen können darüber ein Lied singen. Hier ein paar kleine Tipps:

      - alle ärztliche Bescheinigungen, Atteste, Berichte, Gutachten etc. chronologisch orden und sorgfältig aufbewahen, Originale niemals aus der Hand geben,
      - sehr hilfreich ist der "Pflegeberater des Paritätischen". Bei Google suchen.
      - wichtig ist: Das Neue Bewertungsassessment NBA,
      - Nach Ihrer Schilderung trifft bei Ihrer Mutter mindestens der Pflegegrad 2 zu.

      - Also schnellstens bei der zuständigen Pflegekasse einen Antrag stellen und auf ein unanhängiges ärztliches Gutachten drängen.
      - Von einem MDK-Gutachten halte ich nichts. Von denen werden Sie selbst dann als gesund beurteilt, wenn Sie mit dem Kopf unterm Arm vorstellig werden.

      - Bemühen Sie sich also um einen seriösen Orthopäden ggfls. auch einen Neurologen.


      Bei Ihrer Frage 2) hilft Ihnen die vorgeschlagene Suche.

      Bezüglich des Wasserschadens ist eine rechtzeitige Haftpflichtversicherung ein Muss.


      Gruß Joerg

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