Monats-Archive: April 2008

Pflegereform 2008

Die Pflegereform wird am 1. Juli 2008 in Kraft treten. Ihren Inhalt kann man auf einen Satz bringen: Mehr Leistung für mehr Geld.

In Deutschland gibt es 2,2 Millionen pflegebedürftige Menschen. Ab dem 01.07.08 bekommen sie bessere Pflegeleistungen. Allerdings steigen die Beiträge zur Pflegeversicherung um 0,25 % auf 1,95 % des Bruttoeinkommens.

Die Pflegereform wird durch das “Gesetz zur strukturellen Weiterentwicklung der Pflegeversicherung” in Gang gebracht.

Demenz

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Isolationshaft Altenheim

Hildegard Hamm-Brücher, langjährige FDP-Politikerin will auch nach dem Tod ihres Mannes in ihrer eigenen Wohnung leben, allein. Sie ist 86 Jahre alt und hatte ihren Mann, der an Demenz erkrankt war, jahrelang zu Hause gepflegt. Sie erklärte laut Presseberichten: “Solange es irgendwie geht, mache ich das so. Das wäre Isolationshaft, wenn ich in ein Altenheim müsste.”

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Heimgesetz NRW 2009

Das neue Heimgesetz in NRW soll am 1.1.2009 in Kraft treten. Ziel des Heimgesetzes ist es, den Menschen in einer stationären Heimeinrichtung ein Leben möglichst so wie zu Hause zu ermöglichen.

Unter das Heimgesetz fallen alle Einrichtungen, in denen die Bewohner nicht nur die Wohnung sondern auch die Betreuungsleistung aus einer Hand erhalten. In NRW gibt es etwa 2000 Altenheime, Pflegeheime und Behindertenheime. In NRW leben knapp 500.000 pflegebedürftige Menschen. 150.000 von ihnen wohnen in stationären Einrichtungen.

Die Heimaufsicht wird künftig diese Pflegeeinrichtungen grundsätzlich unangemeldet kontrollieren.

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Ambulante psychiatrische Krankenpflege in Rheinland-Pfalz möglich

Die Pflege von Patienten in psychiatrischer Behandlung ist in Teilen von Rheinland Pfalz ab dem 1. April 2007 nun auch ambulant möglich. Das Landeskrankenhaus in Andernach und die gesetzlichen Krankenkassen schlossen entsprechende Vertäge. Der Dienst wird künftig von den psychiatrischen Fachkliniken in Alzey und Andernach angeboten. Durch die häusliche Pflege kann künftig ein Klinikaufentahlt vermieden oder aber verkürzt werden. Die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin sieht damit ein wichtiges Bindeglied in der psychiatrischen Versorgung geschaffen.

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“Wir werden uns Wiederseh’n”

Auf dem Internationalen Filmfestival in San Sebastian hate der Film “Wir werden uns Wiederseh’n” Weltpremiere. Regie führen Stefan Hillebrand und Oliver Paulus. Auch auf Filmfestivals in den USA, Russland und Kuba wurde der Film gezeigt. Bald läuft er in den deutschen Kinos an.

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Miss Marple im Altenheim

Wie die berühmte Miss Marple hat eine 95 Jahre alte Rentnerin eine Diebin die Falle gelogt. Tatort war ein Altenheim in Thüringen. In dem Heim war mehrmals Geld gestohlen worden. Die Seniorin habe sich deshalb vorgenommen, den Täter zu finden. Sie legte also mehrer Geldscheine als Köder in ihrem Nachttisch aus und versteckte sich im Badezimmer. Ihre Taktik hatte erfolgt: auf frischer Tat ertappte sie eine 36 Jahre alte Putzfrau, die das Geld wegnahme. Per Notruf alamierte die clevere Frau das Heimpersonal. Die Polizei untersucht nun, ob die Putzfrau für 8 Diebstähle in dem Altenheim zur Verantwortung gezogen werden kann.

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Pflege kostet Geld

Die Pflegeversicherung soll reformiert werden. So wurde Anfang 2007 diskutiert: Die Reform könne nicht mit 1,7 % Pflegebeitrag bezahlt werden. Das ist die Aussage der Bundesgesundheitsministerin. Wie hoch der Beitrag zur Pflegeversicherung sein wird, steht nach Angaben der Bundesregierung aber noch nicht fest. Es gibt unterschiedliche Konzepte innerhalb der Regierungsbank. Die Union favorisiert einen für alle Versicherten gleich hohen Zuschlag, der zunächst 6 – 8 Euro betragen könne – mit steigender Tendenz. Selbst bei 13 Euro sei nicht unbedingt Schluß, so NRW Sozialminister Laumann. Die SPD lehnt diese Kopfpauschale ab. Sie hat die hohen Reserven der privaten Pflegeversicherung im Blickpunkt. Diese müßten mit der staatlichen Pflegeversicherung ausgeglichen werden. Im Koalitionsvertrag ist von der Schaffung einer “kapitaldeckenden Demografie-Reserve” die Rede. Der FDP Gesundheitsexperte hingegen forderte laut Presseberichten einen Systemwechsel. Sonst bestehe die Gefahr von Beitragssätzen zwischen 4 und 6 %. Das Umlagesystem können abgeschafft und man könne auf ein Prämiensystem umsteigen. Jeder könne dann selbst entscheiden, in welchem Umfang er sich dann versichern wolle.

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Heimgesetz für NRW

Altenheime, Pflegeheime und Behindertenheime werden nach dem geplanten neuen Heimgesetzt künftig nur noch unangemeldet kontrolliert werden. NRW Gesundheitsminister Laumann sagte: “Der Staat muss sehr genau hinschauen, wenn sich Menschen nicht mehr selbst helfen können.”

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