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Monats-Archive: Juli 2008
gesetzliche Betreuung
In NRW ist für mehr als 290.000 Menschen im Jahr 2007 eine gesetzliche Betreuung durch die Amtsgerichte angeordnet gewesen. Eine rechtliche Betreuung wird eingerichtet, wenn der Betroffene aufgrund von Krankheit seine eigenen Angelegenheiten nicht mehr selbst regeln kann. Gegenüber dem Jahr 2006 war das eine Steigerung um 2,5 %. Diese Angaben machte nun das Justizministerium in NRW. Die Kosten für die Betreuung betrugen 150,4 Millionen Euro. Das war eine Steigerung um 5 % gegenüber dem Jahr 2006. Die rechtliche Betreuung gibt es seit dem Jahr 1992. Damals ersetzte sie die Vormundschaft über Volljährige, d.h. die Entmündigung. Anstelle des Vormunds kam der Betreuer.
Veröffentlicht unter Allgemein
Verschlagwortet mit Betreuung, Betreuungsverfügung, Entmündigung, rechtliche, Vormundschaft
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Rente und Senioren
Wie viel darf man zur Rente hinzuverdienen?
Ab dem 65. Lebensjahr darf man als Rentner unbegrenzt hinzuverdienen. Altersrentner bis zum 65. Geburtstag sowie EU-Rentner (also Erwerbsunfähigkeitsrentner) dürfen seit Januar 2008 monatlich 400 Euro hinzuverdienen. Zweimal im Jahr darf diese Nebenverdienstgrenze überschritten werden. Dann darf man bis zu 800 Euro hinzuverdienen. Wird durch den Nebenverdienst die Höchstgrenze von 400 Euro regelmäßig überschritten, so wird die Rente als Eindrittel-, Halbe- oder Zweidrittel-Teilrente ausgezahlt. Je höher der Nebenverdienst ist, desto geringer fällt die Rente aus.
Wird die Riester-Rente auf die Altersrente angerechnet?
Pflegereform 2008 – die Fakten
Die wichtigsten Änderungen innerhalb der Pflegeversicherung, die es seit 1995 gibt, werden im nachfolgenden dargestellt:
1. Mehr Geld: Alle diejenigen, die in der Pflegestufe 1, 2 oder 3 eingruppiert sind, erhalten durchschnittlich 5 % mehr Geld. So werden beispielsweise für die ambulanten Pflege innerhalb der Pflegestufe 1 nunmehr statt 348 Euro künftig 420 Euro gezahlt.
2. Mehr Leistungen für Demenzkranke: Im Gesetzestexte heißt es, dass “Pflegebedürftige mit eingeschränkter Alltagskompetenz”, also hauptsächlich Demenzkranke ab dem 1. Juli 2008 statt bisher maximal 460 Euro pro Jahr für Betreuungsleistungen bis zu 2400 Euro jährlich erhalten können. Das gilt selbst dann, wenn sie in keiner Pflegestufe eingruppiert sind (sog. Pflegestufe 0).
Veröffentlicht unter Pflege
Verschlagwortet mit Demenz, häusliche Pflege, Pflegedienst, Pflegereform, Pflegestufe, Pflegestützpunkte
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Pflegereform bringt mehr Geld
Die Pflegereform ist in Kraft. Und gleichzeitig herrscht große Unsicherheit bei den Betroffenen.
Zum 1. Juli 2008 ist die Pflegereform, also die Reform der Pflegeversicherung in Kraft getreten. Sie bringt mehr finanzielle Unterstützung in den einzelnen Pflegestufen. Eine der Neuerungen ist, dass auch Menschen, die nicht in eine Pflegestufe eingruppiert sind, deutlich mehr Hilfeleistungen finanziert erhalten. Menschen mit einer Demenzerkrankung und auch psychisch Kranke und Behinderte haben unter bestimmten Voraussetzungen einen Anspruch auf 100 bis 200 Euro im Monat für sog. erhöhten Betreuungsbedarf.
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Verschlagwortet mit Angehörige, Beitrag, Demenz, Leistungen Pflegestufen, Pflegeversicherung
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Pflegereform nicht weit genug
Am 1. Juli 2008 ist die Reform der Pflegeversicherung in Kraft getreten. Doch ist ist nicht weit genug – so der Wirtschaftswissenschaftler B. Raffelhüschen im ZDF. Er spricht sich für eine grundsätzliche Umstellung des Systems aus. Es sei erforderlich, die Lohnbezogenheit der Beiträge abzuschaffen. Pauschalen seien nötig. Des weiteren müssten mehr Kapitalrücklagen geschaffen werden. Der Wirtschaftswissenschaftler geht davon aus, dass es im Jahr 2040 etwa 2,5 mal so viel Pflegefälle geben wird wie heute.
Veröffentlicht unter Pflege
Verschlagwortet mit Pflegereform, Pflegeversicherung, Reform
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