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Monats-Archive: März 2009
Killervirus im Altenheim – Pflegeheim
Ein unbekannter Krankheitserreger hat in einem Alten- und Pflegeheim in Hildesheim in Rheinland-Pfalz zwei Menschenleben gefordert. Die Staatsanwaltschaft in Trier teilte mit, dass eine 85-jährige und eine 90-jährige Bewohnerin des Altenheims gestorben sind. Die Ermittler erklärten ein Todesermittlungsverfahren einzuleiten. Von dem Erreger seien elf Bewohner im Alter zwischen 51 und 94 Jahren befallen worden. Sie leiden an Atemnot, Durchfall, Erbrechen und Übelkeit. Ein Sprecher der Kreisverwaltung sagte: “Das Problem ist, dass wir nicht wissen, was es ist.”
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Verschlagwortet mit Altenheim, Pflegeheim, Virus
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Altenheime: Pflegequalität wird benotet
Am 1. April 2009 tritt das neue Pflegeversicherungsgestz in Kraft. Kernvorschrift ist: Jedes Heim muss die eigene, unabhängig ermittelte Pflegequalität in Form von Schulnoten veröffentlichen.
Die Qualität der pflegerischen Leistung wird künftig in den vier Bereichen Pflegerische Leistungen, Dienstleistungen und Organisation, Ärtzlich verordnete pflegerische Leistungen und Befragung der Kunden geprüft. Die Ergebnisse werden in Schulnoten umgerechnet. Ursprünglich hatte man zu der Ermittlung 250 Fragen vorgesehen. Nun sind es im stationären Bereich noch 82, im ambulanten Bereich noch 50. Ab dem 1. April 09 werden Prüfer unter anderem vom medizinischen Dienst der Krankenversicherung die Altenheime begutachten. Die Ergebnisse werden von den Landesverbänden der Pflegekassen im Internet veröffentlicht, so dass ein Vergleich erfolgen kann.
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Verschlagwortet mit Altenheime, Bewertung, Pflegeversicherungsgesetz
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Zahl der Zwangseinweisungen in die Psychiatrie steit in NRW
Immer mehr Menschen werden in NRW in psychiatrische Krankenhäuse eingewiesen – gegen ihren Willen. Die Zahlen für 2007: 20.380 Personen wurden wergen psychischer Auffälligkeiten in die Psychiatrie übermittelt. Im Jahr 1999 waren es lediglich 16.373. Die Ursachen der Einweisung waren etwa Selbstmordgefahr, völlige Desorientierung oder die Gefährdung Dritter.
Der nordrhein-westfälische Sozialminister hatte im Jahr 2006 das Ziel ausgegeben die Zahl der Zwangseinweisungen zu senken.
Der FDP Gesundheitpolitiker Romberg bemängelt die großen regionalen Unterschiede bei der Zahl der Zwangseinweisungen. Das Ministerium erklärt einen Zusammenhang zwsichen der Anzahl stationärer psychiatrischer Krankenhausbetten und den Zwangseinweisungen: wo es eine ausreichende tagesklinische Versorgung gibt, sinkt die Zahl der Zwangseinweisungen.
Hier die regionalen Zahlen:
In Bochum und Herne wurden nur 27 von 100.000 Bürgern zwangseingewiesen, in Remscheid 333, in Köln 206, in Münster 220, in Bonn 259, in Düren 207, in Borken 53, in Coesfeld 59, in Steinfurt 51 und in Warendorf 59.
Romberg erhob den Verdacht, dass in vielen Regionen freie Bettenkapazitäten ausgelastet werden sollen. Zudem würden sich psychisch Erkrankte nicht trauen in großen Psychiatrischen Krankenhäusern um Hilfe zu bitten.
Gründe für die hohe Zahl der Zwangseinweisungen sind allerdings auch in der Zunahme ältere verwirrter Menschen zu suchen, so Experten.
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Verschlagwortet mit Alte, psychiatrie, Zwangseinweisung
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