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Thema: Pflege-Selbsthilfeverband e.V. – Pflege-SHV

  1. #1
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    Pflege-Selbsthilfeverband e.V. – Pflege-SHV

    Pflege-Selbsthilfeverband e.V. – Pflege-SHV
    Unabhängige und gemeinnützige Initiative für menschenwürdige Pflege


    Einladung
    zum öffentlichen Pflegetreff - Pflegestammtisch
    am 04.10.2007, 18.00 – ca. 21.00 Uhr
    in Kassel – Jonas Seniorengarten - Eintritt frei!

    Vorweg:
    Pflegetreffs sollen den Teilnehmern Gelegenheit geben, Erfahrungen auszutauschen, voneinander zu lernen, Probleme zu schildern, Fragen zu stellen, Antworten oder die notwendige Hilfe zu bekommen. Außerdem wollen wir bei den Treffen Problemthemen in der Pflege herausgreifen und schwerpunktmäßig behandeln. Diese Treffs sollen in regelmäßigen Abständen wiederholt werden , jeweils mit wechselnden Themen.

    Themen des Abends:
    Was ist eine Betreuung ? Wann wird eine Betreuung notwendig ? Wer entscheidet über eine amtliche Betreuung ? Wie bekommt man einen Betreuer/in ? Wofür sind Betreuer/innen zuständig ? Was wird aus meiner Selbstbestimmung ? Welche Problematik entsteht in der Pflege bei Betreuten Bewohnern / Klienten ?

    Referenten:
    Leiterin der Betreuungsbehörde - Brunhilde Ackermann , Stadt Kassel

    Eingeladen sind pflegebedürftige Menschen und Angehörige, PflegemitarbeiterInnen, Leitungskräfte in Pflegeeinrichtungen, Betreuer/innen sowie alle interessierten BürgerInnen.

    Treff-Adresse:
    Jonas Seniorengarten
    Holländische Strasse 206
    Kassel
    Parkmöglichkeiten sind vorhanden

    Organisation und Leitung:
    Claudia Krowarsch
    wwwkrankheitenverstehen.de
    I am what I am

  2. #2
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    2. Kasseler Pflegetreff:
    Aktuelle Pflegethemen in der Diskussion

    Der Pflege-Selbsthilfeverband e.v. (Pflege-SHV) veranstaltete am 04.10.2007 in Kassel, „Jonas Seniorengarten“, seinen 2. Pflegetreff und informierte mit einem hoch interessanten Vortrag über die aktuelle Situation im Betreuungsrecht.

    Organisation und Leitung des Pflegetreffs lag in den Händen von Claudia Krowarsch, Nordhessen - Kontakt des Pflege-SHV.

    Dabei standen für Referate und Auskünfte zur Verfügung:

    Sylvia Hartig, Betreuungsbehörde Kassel in Vertretung für Frau Ackermann.

    Rainer Schötz, Webmaster der Internetseite www pflegeteam.net

    Claudia Krowarsch, Exam. Pflegekraft, ehrenamtliche Betreuerin und Nordhessen - Kontakt des Pflege-SHV, moderierte die Veranstaltung.

    Frau Krowarsch stellte vorab nochmals den Pflege – SHV selbst sowie seine Hintergründe vor, sie erläuterte die aktuelle Problematik und zitierte den 2. Vorsitzenden des Vereins Werner Schell gegenüber der Presse:

    Nach Auffassung des Pflege-SHV stimmen die Rahmenbedingungen in der Pflege „hinten und vorne“ nicht. Es muss sich folglich einiges in unserem Pflegesystem verändern. Die bisher bekannt gewordenen Reformerwägungen der Bundesregierung für die Pflegeversicherung reichen nicht, sind nur ein Ablenkungsmanöver, lassen die pflegebedürftigen Menschen und ihre Angehörigen weiterhin unzureichend zurück.
    Vor allem muss das allein auf körperliche Defizite abgestellte Einstufungssystem abgeschafft und durch einen neuen, die sozialen Betreuungsnotwendigkeiten erfassenden Pflegebedürftigkeitsbegriff abgelöst werden. Die Pflegekräfte, vielfach hoch engagiert und am Rande der eigenen Möglichkeiten tätig, dürfen nicht länger die Prügel für ein sanierungsbedürftiges System beziehen.

    Die Menschenwürde ist unantastbar – auch in der Pflege: Der Pflege-SHV vertritt in diesem Zusammenhang die Auffassung, dass die „Charta der Rechte hilfe- und pflegebedürftiger Menschen“ in jeder Pflegesituation uneingeschränkte Anwendung finden muss.

    Aktuelles Betreuungsrecht

    Silvia Hartig gab zu diesem komplexen Thema in Form einer PowerPoint Präsentation einen allgemeinen Überblick und ging auf zahlreiche Fragen der ZuhörerInnen ein.

    Vorweg eine Einführung in die Begrifflichkeit „ rechtliche Betreuung „

    Die Zahl der Menschen, die rechtlich gem. § 1896 BGB betreut wurden, ist auch 2006 weiterhin angestiegen. Am 31.12.2006 wurden in der Bundesrepublik Deutschland 1.227.932 Menschen rechtlich betreut.
    Das Rechtsinstitut der rechtlichen Betreuung wurde in Deutschland durch das am 1. Januar 1992 in Kraft getretene Betreuungsgesetz geschaffen. Unter Betreuung wird die rechtliche Vertretung verstanden und nicht eine Sozial- oder Gesundheitsbetreuung. Die rechtliche Betreuung ist an die Stelle der früheren Vormundschaft über Volljährige und der Gebrechlichkeitspflegschaft getreten und geht über sie deutlich hinaus. Sie ist im wesentlichen in den §§ 1896ff. des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) geregelt.
    Das gesetzgeberische Ziel der Reform war Betreuung statt Entmündigung, um den Betroffenen Hilfe zu einem frei selbstbestimmten Leben zu leisten. Das Grundrecht auf Selbstbestimmung ergibt sich aus Artikel 2 Absatz 1 des Grundgesetz (GG). Die Betreuung dient nicht zur Erziehung oder dazu, gesellschaftliche Wertmaßstäbe durchzusetzen.

    Rainer Schötz informierte nun über die Möglichkeit, der Nutzung seiner Internetseite www pflegeteam.net.
    Pflegeteam.net entstand in der Zusammenarbeit mit dem Statistischen Landesämtern der BRD, dem Sozialdienst der DRK Klinik Kaufungen sowie verschiedener Pflegedienstleitungen.
    Pflegeteam.net soll als Bindeglied zwischen Hilfesuchenden und Hilfeanbietenden dienen. Dabei liegt der besondere Wert auf schnellen, übersichtlichen und kostengünstigen Abrufen von Informationen. Hierauf habe ich meine Internetpräsenz abgestimmt. Nach den Ideen und Vorstellungen verschiedenster Institutionen nehme ich gerne Hilfsangebote entgegen, erfasse die entsprechenden Daten und plaziere sie im Internet. Dabei ist der Austausch von Nachrichten via e- Mail konkurenzlos, kostengünstig und schnell.
    Es mag vielleicht unvorstellbar sein, aber kennen Sie eine Internetseite, die Pflegeeinrichtungen, ambulante Pflegedienste, Behindertenhilfen, Ärzte, Krankenhäuser oder Kliniken ohne Suchkriterieneingabe präsentiert?
    Die Internetpräsenz beinhaltet alle Ortschaften der Bundesrepublik Deutschland. Die Suche erfolgt nach Bundesländern, Landkreisen und Gemeinden und stellt - sofern von einer Einrichtung oder Dienst gewünscht - entsprechende Informationen zur Verfügung und dient als kostenlose Unterstützung für Hilfesuchende.
    Sie finden Einrichtungen von Nachbargemeinden durch einen einfachen Mausklick. Orte mit Pflegeeinrichtungen sind gekennzeichnet. Betreiber von Einrichtungen können einrichtungsbezogene Angaben selbst aktualisieren, ändern und veröffentlichen.
    Hier werden nicht nur Ansprechpartner, Telefon- oder Faxanschluss vermittelt, vielmehr eine ausführliche Beschreibung und evtl. grafische Darstellungen mit detaillierter Wegbeschreibung zur angegebenen Einrichtung.
    Die Internetseite beinhaltet eine Datenbank, die von Einrichtungsbetreibern eigenständig aktualisiert werden kann. Informationen stehen dem Internetbesucher sofort zur Verfügung.
    Alle Informationen können Sie drucken. Ob es sich hier um die Darstellung einer bestimmten Einrichtung handelt, oder um eine Adressliste aller in Ihrer Heimatgemeinde ansässigen Pflegeheime.
    Sie suchen eine berufliche Veränderung oder Mitarbeiter? Hier können Sie sich kostenlos registrieren.

    Der vorstehende Text ist zur Veröffentlichung frei!

    Immenhausen, den 05.10.2007
    Claudia Krowarsch
    http:/wwwkrankheitenverstehen.de
    http:/wwwpflege-shv.de
    I am what I am

  3. #3
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    zum öffentlichen Pflegetreff - Pflegestammtisch
    am 24.01.2008, 18.00 – ca. 21.00 Uhr
    in Kassel – Jonas Seniorengarten - Eintritt frei!

    Vorweg:
    Pflegetreffs sollen den Teilnehmern Gelegenheit geben, Erfahrungen auszutauschen, voneinander zu lernen, Probleme zu schildern, Fragen zu stellen, Antworten oder die notwendige Hilfe zu bekommen. Außerdem wollen wir bei den Treffen Problemthemen in der Pflege herausgreifen und schwerpunktmäßig behandeln. Diese Treffs sollen in regelmäßigen Abständen wiederholt werden , jeweils mit wechselnden Themen.

    Themen des Abends:
    Alt und pflegebedürftig , was nun???
    Pflegebedürftig ist, wer durch körperliche, geistige oder seelische Krankheit oder Behinderung nicht in der Lage ist, die gewöhnlichen und regelmäßig wiederkehrenden Verrichtungen des Alltags auszuführen und deshalb in erheblichem oder höherem Maße fremder Hilfe bei der Körperpflege, Ernährung, hauswirtschaftlichen Versorgung oder Mobilität bedarf.
    Beneidenswert sind die Menschen, die auch im hohen Alter noch gesund, geistig rege und körperlich aktiv sind. Doch nicht jedem ist dieses Glück gegönnt. Krankheiten, Einschränkungen der Mobilität, Nachlassen der geistigen Fähigkeiten oder einfach Altersschwäche können dazu führen, dass ältere Menschen sich nicht mehr alleine versorgen können. Wer keine Unterstützung durch die Familie bekommen kann, braucht fremde Hilfe. Ambulante Pflegedienste, Heime, soziale Dienste und Wohngruppen können da eine wertvolle Unterstützung sein.
    Die Pflegebedürftigkeit muss auf Dauer, voraussichtlich für mindestens sechs Monate, gegeben sein. Je nach Grad der Pflegebedürftigkeit werden drei Pflegestufen unterschieden:
    Pflegestufe I: erhebliche Pflegebedürftigkeit
    Pflegestufe II: Schwerpflegebedürftigkeit
    Pflegestufe III: Schwerstpflegebedürftigkeit
    Wer für sich oder einen Angehörigen einen Antrag auf Leistungen aus der Pflegeversicherung stellt, bekommt Besuch vom Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) - ein Besuch mit Folgen.

    Palliativ Care
    Palliativmedizin – in Würde sterben

    „Wir können nichts mehr für Sie tun.“ Diesen Satz sollte ein Arzt nie zu einem Patienten sagen, selbst wenn er „austherapiert“ ist. Neben der Schmerztherapie kann man eine Menge tun, wie das Palliative-Care-Konzept zeigt.
    Leider ist die palliative Versorgung noch ein Stiefkind der Medizin. Von 850.000 Menschen, die im Schnitt pro Jahr sterben, werden nur 4,3 Prozent hospizdienstlich und 2,1 Prozent mit Palliative-Care-Diensten versorgt.
    Was es mit Palliativ Care auf sich hat und was diese erreichen kann wollen wir heute diskutieren.


    Moderation:
    Claudia Krowarsch – exam. Altenpflegekraft, Diplom in angewandter Psychologie sowie Nordhessen Kontakt des Pflege – Shv

    Refferat zum Thema Palliativ Care:
    Frau Dr.Heidi Schoppenhorst
    Fachärztin f. Psychotherapeutische Medizin
    Ärztin/Palliativmedizin/Psychotherapie/Naturheilverfahren
    (unter Vorbehalt)

    Weitere Fachkräfte werden noch bekannt gegeben !!!

    Eingeladen sind pflegebedürftige Menschen und Angehörige, PflegemitarbeiterInnen, Leitungskräfte in Pflegeeinrichtungen, Betreuer/innen sowie alle interessierten BürgerInnen.

    Treff-Adresse:
    Jonas Seniorengarten
    Holländische Strasse 206
    Kassel

    Organisation und Leitung:
    Claudia Krowarsch
    wwwkrankheitenverstehen.de
    I am what I am

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