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Thema: Polnische Abzockerei mit Altenpflege in Deutschland !!!

  1. #1
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    Polnische Abzockerei mit Altenpflege in Deutschland !!!

    Ich arbeite schon jahrelang ehrenamtlich im Altenpflegebereich und muss nun einmal dringend auf Missstände hier in Deutschland aufmerksam machen. Immer mehr werden mir Erlebnisse geschildert, bei denen für Betreuung und Pflege für Mutter oder Vater private Hilfe aus Polen angefordert wird. Aber von echter Hilfe kann hier meistens nicht die Rede sein.

    Hier handelt es sich fast nur um Abzockerei. Schamlos wird mit der Pflegebedürftigkeit von unseren deutschen Mitmenschen Kasse gemacht.

    Die Sache läuft meistens nach einem Schema ab.

    In der Regel benötigen ja Familienangehörige langfristige Hilfe, denn man will ja nicht seinem zu pflegenden Angehörigen ständig eine andere Frau vorstellen müssen. Die polnischen Frauen wohnen bei den zu pflegenden Personen. Unter dem Versprechen, die Polin kann monatelang bleiben, reisen die Frauen nach Deutschland. Die Fahrtkosten, zirka 120.-Euro für Hin- und Rückreise, müssen natürlich gezahlt werden. Kommt zum Beispiel nach 3 Monaten eine neue Polin, zahlt man wieder diesen Betrag. Aber keine Sorge, dieses Zeitraster ist oft nur theoretisch.

    Und dann noch die Verständigung. Die Polin spricht natürlich gut Deutsch. Ist die Frau da, stellt man dann fest, dass sie keinen Brocken Deutsch versteht, geschweige denn spricht.

    Vorher handeln die Polinnen natürlich ihren monatlichen Lohn aus. Nach Euroeinführung lag der Preis etwa bei 600.-Euro. Das reicht heute schon lange nicht mehr aus. "Du musst mehr zahlen!" heisst es immer wieder. Viele handeln mittlerweile 700-800.-Euro aus. In einem Fall zahlte ein Ehepaar für die Betreuung ihrer Mutter sogar 1000.-Euro. Und als diese Frau einmal ein Essen mehr für einen Verwandten kochen sollte, beschwerte sie sich lautstark: "Ist nicht im Preis drin. Nur kochen für Mutter und mich!" Frechheit, was !!!

    Und wie geht es dann weiter?

    Meistens bleiben die Polinnen doch nicht lange. Drei Monate ist eine Seltenheit. Die kürzeste Zeit, von der ich weiss, war eine Woche. Meistens bleiben die Frauen nur 3-4 Wochen. Vorher wird erzählt, dass man entweder in Pension ist und so lange bleiben kann, wie notwendig. Oder die Polin ist geschieden, hat keine Kinder, ist unabhängig und möchte auch in Deutschland bleiben. Aber oft ist auf dem Anreiseticket schon das Rückreisedatum festgelegt.

    Also Vorsicht! Lassen Sie sich das Ticket, mit dem die Polin angereist ist, zeigen und kontrollieren Sie, ob schon ein Abreiseticket eingetragen ist.

    Plötzlich heisst es dann eines Tages: "Ich muss nach Hause fahren!" Der Mann, die Mutter oder der Vater sind krank geworden. Oder etwas ist mit den Kindern passiert.

    Auch eine beliebte Masche ist es, nach einer relativ kurzen Zeit an Ostern, Pfingsten oder Weihnachten für 1-2 Wochen kurz nach Hause fahren zu wollen. Hin- und Rückreise müssen natürlich wieder gezahlt werden. Dann wartet man zuhause und muss nach Ablauf der Zeit feststellen, dass die Polin schon im Vorfeld überhaupt nicht mehr vor hatte, zurückzukommen.

    Mein Vorschlag: Zahlen Sie die Reisekosten erst, wenn die Frau wieder da ist !!!

    Jedenfalls handelt es sich bei den meisten Polinnen um Personen, die mal gerade einige Wochen Urlaub haben. Oder jüngeren Pflegerinnen haben gerade Ferien und möchten sich mal schnell ein paar Euro dazuverdienen. Von langfristiger Pflege keine Spur.

    Und wer glaubt, dass er in der Zeit, in der die Polin im Hause ist, Hilfe erhält, der hat sich ebenfalls geirrt. Meistens haben diese Polinnen von Altenpflege nicht die geringste Ahnung. Am einfachsten zu betreuen sind Personen, die an Alzheimer leiden und den ganzen Tag irgendwo sitzen. Wenn dann auch noch die Angehörigen woanders wohnen, ist das ideal. Da kann man dann den ganzen Tag telefonieren, fernsehen und sich selbst leckere Sachen kochen.

    Was ich da gehört habe, ist unverschämt. Auf alle Fälle hinterlassen diese Betreuerinnen nach der Abreise meistens eine Riesensumme Telefonrechnungen. In anderen Fällen wird geklaut oder die Getränkevitrine leergesoffen. Ich weiss von einem Fall, an dem eine besoffene Polin fast die Küche in Brand gesteckt hat, weil sie den Elektroherd anliess und total betrunken im Bett lag. Die zu pflegende Person erlitt fast einen Nervenzusammenbruch vor Angst. Und das für einen Monatslohn von 700.-Euro!!!

    Mein Tip: Kontrollieren Sie Telefonzugänge. Meistens reisen die Polinnen ab, kommen nicht wieder und die Telefonrechnung erscheint Wochen später.

    Auch eine beliebte Masche unter Polinnen, die sich in einer Gegend meistens untereinander kennen, ist es, sich gegenseitig über Zahlungsunterschiede zu informieren. Gibt es Differenzen, werden die Angehörigen unter Druck gesetzt.

    "Entweder du mehr zahlen, oder ich reise ab!"

    Einige Polinnen hetzen andere, die vielleicht weniger erhalten, solange auf, bis man plötzlich alleine dasteht, weil mal wieder ein Angehöriger in Polen krank geworden ist. Moral haben diese Frauen mit dem Schaumlöffel gegessen. Meiner Meinung nach unterscheiden sich schliesslich die Arbeiten. Einige zu pflegenden Personen verursachen logischerweise mehr Arbeit als andere. Aber diese Polinnen haben nur eines im Kopf.

    EURO!!!

    Ich kenne einen Fall, da hat ein grosszügiger Sohn für seine Mutter über 800.-Euro gezahlt. Alles, was an Lebensmitteln notwendig ist, wurde noch von ihm eingekauft. Aber trotzdem zockte die Polin zusätzlich noch über 300.-Euro für Lebensmittel ab, weil die Einkäufe angeblich nicht reichten. In Wirklichkeit ging sie regelmässig, wenn die zu pflegende Person auf Eis gelegt wurde, in die Kneipe um die Ecke. Dazu kamen dann auch noch Unsummen Telefonrechnung.

    Ich kann nur von dieser Abzockerei warnen. 700-800.-Euro für ein bisschen Kochen und Putzen. Und keine Sorge. Sollte die zu pflegende Person mal plötzlich richtig krank werden und mehr Arbeit verursachen, ist die Polin schnell weg. "Muss heimfahren. Mann hat Schlaganfall erlitten!" Das Geld, das man für die Polin verprasst hat, hätte man dann für professionelle gebraucht.

    Ich frage Sie, wer hat denn hier in Deutschland überhaupt nach Ende des Monats nach Abzug aller Kosten 700 oder 800.-Euro freies Geld zur Verfügung.

    Es ist schlichtweg eine Unverschämtheit, was sich auf dem Pflegesektor mittlerweile abspielt. Diese Polinnen haben keine Moral und kennen keinen Skrupel. Und wir bekämpfen hier in Deutschland die Ausländerfeindlichkeit. Die Leute, die mir diese Sachen berichten, behandeln die Polinnen nett und gastfreundlich. Sie werden in die Familie eingegliedert.

    Und wie wird diese Gastfreundschaft gedankt: Mit Lügen, Betrügen oder Diebstahl !!!

    Es gibt aber auch polnische Agenturen, die bieten für etwas mehr Geld ausgebildete Krankenschwester oder Altenpflegerinnen an.

    Und keine Alkoholikerinnen oder Betrügerinnen.

    Sehen Sie sich also vorher die Danutas, Reginas, Margarethas, Danas, Annas, Barbaras oder Jolantas genau an, bevor Sie solche Frauen zu sich ins Haus einladen.


    Liebe Grüsse

  2. #2
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    Abzocke....

    Hallo, habe dieses Forum eben durch zufall entdeckt.
    abzocke ist evtl die falsche Bezeichnung für SCHWARZARBEIT imhäuslichen Pflegebereich.
    Zu diesem Thema findet am 12.7.06 in Seeheim-Jugenheim Hauptstr. 20,um 14.00 Uhr eine Informationsveranstaltung statt.
    Berufverbände, Zoll - u. Steuerfahndung, Betroffene Pflegekräfte und Rechtsanwälte werden über die SCHWARZARBEIT im häuslichen Pflegebereich berichten.
    Anbei ein paar Zeitungsbeiträge des BPA zu diesem Thema::

    10.11.2005

    Sozialministerin Stewens und BA-Chef Weise einig: „Schwarzarbeit ist unsozial!“

    Breite Unterstützung für bpa-Aktion auf der ConSozial 2005

    Sowohl bei der bayerischen Sozialministerin Christa Stewens als auch dem
    Vorstandsvorsitzenden der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-Jürgen
    Weise, ist der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa)
    mit seiner Initiative gegen die Schwarzarbeit in der Pflege auf offene Ohren
    gestoßen: „Illegal ist unsozial! Dieses Motto gilt immer, selbstverständlich
    auch in der Pflege und Betreuung von Menschen.“ Dies betonte Ministerin
    Stewens am Eröffnungstag der ConSozial 2005, Fachmesse für den
    Sozialmarkt in Deutschland, in Nürnberg. Gemeinsam mit dem BA-Chef Weise
    nahm die Ministerin ein T-Shirt des bpa mit dem Aufdruck „Illegal ist unsozial“
    entgegen und begrüßte die bundesweite Initiative. Überreicht wurde das
    symbolträchtige Outfit auf einer Pressekonferenz durch die stellvertretende
    bayerische bpa-Vorsitzende Gisela Zöller, Präsidiumsmitglied Volker Schirmer
    und Geschäftsführer Herbert Mauel.

    Ministerin Stewens begrüßte, dass der bpa mit seiner vor kurzem ins Leben
    gerufenen, bundesweit durchgeführten T-Shirt-Aktion „Illegal ist unsozial“ ein
    eindeutiges politisches Signal gesetzt hat. Gisela Zöller, stellvertretende bpa-
    Vorsitzende in Bayern, Betreiberin eines Pflegeheimes und ambulanten
    Dienstes in Unterfranken: „Vorbei an Finanzamt und Sozialkassen wird
    illegal zu Dumping-Löhnen gearbeitet, so dass professionelle Pflegeanbieter
    nicht mehr konkurrenzfähig sind. Personalentlassungen und Betriebsschließungen
    sind bereits zu verzeichnen. Zudem werden unsere
    hohen Standards in der Pflegequalität erheblich in Frage gestellt. Bei
    mittlerweile rund 100.000 illegalen osteuropäischen Hilfskräften in
    Deutschland hat sich auch in Bayern die Lage dramatisch verschärft.“

    Dass Politik und Behörden nicht wegschauen, wenn die Qualität der Pflege
    sowie hunderttausende Arbeitsplätze auf dem Spiel stehen, hat der bpa auf
    der Messe ConSozial, die heute in Nürnberg zu Ende geht, positiv erlebt. Gisela
    Zöller: „Die Regierungen der ebenfalls stark betroffenen Länder
    Hessen, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg haben ihre Unterstützung
    im Kampf gegen die Schwarzarbeit bereits zugesagt. Jetzt kommt
    es darauf an, dass auch in Bayern mit gebündelten Kräften konkrete
    Maßnahmen auf den Weg gebracht werden.“ Ziel des bpa in Bayern sei es
    nun, das Thema „Schwarzarbeit in der Pflege“ nicht nur in den Landespflegeausschuss
    zu tragen, sondern auch weitere konstruktive Gespräche mit den Verantwortlichen im
    Landtag sowie im Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen
    zu führen.

    Klare Handlungsvorschläge hat der bpa bereits in seinem bundesweit veröffentlichten
    Positionspapier „Legale Beschäftigungsverhältnisse fördern –
    schärfere Sanktionen gegen Schwarzarbeit und Schleuserbanden“ (online
    abrufbar unter www bpa.de) vorgelegt. In seinen Eckpunkten sieht das
    Papier auch ein realistisches Modell für Beschäftigungsmöglichkeiten von
    umfassender und zugleich günstiger Betreuung vor.

    Quelle: www bpa.de
    __________________

    Zweiter Bericht:

    Häusliche Pflege: Legale Beschäftigung fördern – Schwarzarbeit schärfer sanktionieren!

    Politisches Positionspapier des bpa heute in Berlin vorgestellt Während in traditionellen Schwarzarbeitsbereichen wie z. B. der Baubranche die kriminelle Form der Beschäftigung zurückgeht, verzeichnet die Pflege eine derzeit explodierende Zunahme: „Rund 70.000 osteuropäische Hilfskräfte sorgen in Deutschland nicht nur illegal für ihren Lebensunterhalt, sondern auch dafür, dass professionelle Anbieter nicht mehr konkurrenzfähig sind, Personalentlassungen bis hin zu Betriebsschließungen zu verzeichnen sind und die gewachsenen Strukturen in der Altenpflege zusammenzubrechen drohen.“

    Mit diesen Worten stellte Bernd Meurer, Präsident des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa), heute in Berlin das politische Positionspapier des bpa „Legale Beschäftigungsverhältnisse fördern – schärfere Sanktionen gegen Schwarzarbeit und Schleuserbanden“ vor.

    Neben der Darstellung der kritischen Ausgangslage hat der bpa in seinem Positionspapier, abrufbar unter www bpa.de („neu auf bpa.de“) ein zukunftsweisendes Modell für Beschäftigungsmöglichkeiten von umfassender und zugleich günstiger Betreuung skizziert. Zudem wurden sechs klare Forderungen benannt: angefangen bei dem Appell, illegale Beschäftigung in Pflegehaushalten strafrechtlich
    stärker zu verfolgen – bis hin zur konkreten Handlungsempfehlung,hauptberufliche, sozialversicherungspflichtige Betreuungstätigkeiten für Pflegebedürftige durch Lohnsteuer begünstigende Anreize attraktiver zu gestalten.

    „Das Positionspapier des bpa wird den verantwortlichen Bundes- und Landespolitikern
    sowie Pflege- und Krankenkassen als konkreter Lösungsansatz zur Umsetzung zur Verfügung gestellt“, kündigte Bernd Meurer an. Dies insbesondere vor dem Hintergrund, dass die Pflege nachweislich zum Job-Motor der nächsten Jahre avanciert. „Der Seniorenmarkt ist ein Wachstumsmarkt, dessen Bedeutung bislang viel zu gering geschätzt wurde.“ Dies hat auch Peter Ruhenstroth-Bauer, Staatssekretär im Bundesministerium für Familie und Senioren, kürzlich auf einer Fachtagung in Berlin betont.

    Umso deutlicher betont der bpa, dass dem inländischen Arbeitsmarkt durch eine „stillschweigende Duldung“ von Schwarzarbeit in diesem Sektor erhebliche Beschäftigungspotenziale verloren gehen, die – gerade angesichts der besonders ausgeprägten Arbeitslosigkeit unter gering qualifizierten Arbeitnehmern – dringend benötigt werden. bpa-Geschäftsführer Bernd Tews: „Der bpa vertritt bundesweit rund 4.000 private Pflegeeinrichtungen. Bereits jetzt kommt es zu Entlassungen und Betriebsschließungen aufgrund illegaler Beschäftigung.“ Tews weiter: „Illegale Beschäftigungen sind kein Kavaliersdelikt! Sie sind kriminell, schaden der Sozialversicherung, vernichten Arbeitsplätze, hinterziehen Steuern und verstoßen gegen Qualitäts- und Arbeitsvorschriften.“
    Der Kampf gegen die Schwarzarbeit in der Pflege ist schon seit längerem ein Aktionsschwerpunkt
    des bpa. Auch regional gegründete, unabhängige Initiativen betroffener Einrichtungen werden konsequent unterstützt. Tews: „Mit seinem Positionspapier fordert der bpa die Politik zu konkretem Handeln auf.“

    Für Rückfragen: Bernd Tews, 030 / 30 87 88 60.

    Quelle: www bpa.de

    Ich weis die sind ewig lang, hilft aber evtl. zu verstehen worum es geht.

    Neue Berichte und aktivitäten findet ihr unter www bpa.de

  3. #3
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    Schwarzarbeit....

    Hallo Scooter, so wie du schreibst ist es wohl einwenig übertrieben.
    da du evtl mit einzeln personen Probleme hast, darfst u. kannst du nicht alle über einen Kamm scheren.
    Deien worte zu diesem Thema sind sehr hart, teilweise auch nicht nachvollziehbar.
    Du arbeitest das Thema von der falschen Seite auf.
    habe schon ein par beiträge dazu eingestellt.
    Dass die Damen klaue, lügen u. betrügen, na ist wohl eher deine perönliche Meinung.
    Es ist ein heikles Thema ohne Frage.
    Nicht die osteuropäischen helfer/Innen sind die schlimmen. nein, es sind die deutschen, die diese billig angebote und ie Helferinnen schamlos ausnutzen.
    Die Personen die diese Helferinnen unangemeldet Schwarzarbeiten lassen, begehen sozialbetrug, Steuerhinterziehung u. vernichten Arbeitsplätze. Nicht die Polen wie du sagst sind schuld. Schuld ist der der die Schwarzarbeit anbiete.
    Diese Damen nutzen nur diesen Markt.
    dennoch ist es nicht legal.
    Gegen diese inlegalität und schwarzarbeit gild es vor zugehen. Nicht gegen die Menschen, die aus ihrer Not heraus eine Markt u. Gesetzeslücke nutzen.
    Insofern kann ich deinen Äusserungen nicht zustimmen.

    Hier ein weiterer Beitrag zu diesem Thema::

    Hallo, ich weis, es wird wieder ein langer Bericht.

    bpa pressemitteilung
    Veröffentlichung frei, Bundesverband
    privater Anbieter
    sozialer Dienste e.V.
    Bundesgeschäftsstelle
    Hannoversche Straße 19
    10115 Berlin
    Telefon: (0 30) 30 87 88 60
    Telefax: (0 30) 30 87 88 89
    bund@bpa.de
    www bpa.de
    Berlin/Wiesbaden, 18. April 2006 (Nr. 23/06)
    Mit gebündelten Kräften gegen Schwarzarbeit
    in der Pflege
    Initiativen aus ganz Süddeutschland schließen sich zusammen
    Als Pflegedienste- und Heimbetreiber aus Südhessen sich vor drei Jahren erstmals
    zu einem Meinungsaustausch zum Thema „Illegale Beschäftigung“ trafen,
    ging man zunächst von einem regional begrenzten Phänomen in den dortigen
    Spargel- und Weinanbaugebieten aus. „Inzwischen haben wir die volle Tragweite des Problems zu spüren bekommen“, sagte Jochen Rindfleisch-Jantzon, Sprecher der Initiative Südhessen, anlässlich eines Treffens der Sprecher der Initiativen aus den Ländern Hessen, Rheinland-Pfalz, Bayern, Baden-Württemberg und dem Saarland jetzt in Wiesbaden.
    Viele ambulante Pflegedienste und Seniorenheime
    in kommunaler, privater und wohlfahrtsverbandlicher Trägerschaft haben
    sich in den letzten drei Jahren in regionalen Initiativen gegen die Schwarzarbeit in der Pflege zusammengeschlossen. Nun wurde beschlossen, die vielfältigen regionalen Aktionen zu bündeln und in einer „Initiative gegen die Schwarzarbeit in der Pflege in Süddeutschland“ zusammenzuführen.
    Unterstützt wird diese durch den Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa), der sich von Anfang an für die Bekämpfung der Schwarzarbeit einsetzt.
    Mittlerweile habe sich die Problematik dramatisch verschärft, so Rindfleisch- Jantzon:
    „Nach unseren Schätzungen sind weit über 100.000 Billigkräfte aus
    mittel- und osteuropäischen Staaten illegal in deutschen Pflegehaushalten
    tätig. Diese haben zumeist keine Ausbildung, sprechen allenfalls gebrochen deutsch, sind jedoch konkurrenzlos billig.
    Reguläre, sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze gehen dadurch verloren.
    Die Einrichtungen müssen langjährig bewährte Mitarbeiter entlassen und die Ausbildung junger Menschen einstellen. Und das in einem Land, in der die Pflege nachweislich zum ‚Jobmotor’ wird und in dem wir in Zukunft händeringend nach Arbeitsmöglichkeiten im Bereich geringerer Qualifizierung suchen werden.“
    Doch dies seien nicht die einzigen Probleme, so Rindfleisch-Jantzon weiter:
    „Allzu oft bleibt die Qualität der Pflege auf der Strecke, wenn Angehörige nur noch auf den Geldbeutel schauen. Erschreckend sind Medienberichte über schwerste Misshandlungen – sogar mit Todesfolge – durch Billigkräfte.“
    Ziel der Initiative ist es, die Politik und die Öffentlichkeit für diese Probleme zu sensibilisieren, Alternativen für die Pflege zuhause aufzuzeigen und auf das persönliche Risiko bei der Beschäftigung von Schwarzarbeitern hinzuweisen. Gleichzeitig werden die Einrichtungen rechtlich beraten, wie sie sich gegen Schwarzarbeit wehren können.
    „Schwarzarbeit in der Pflege ist kein Kavaliersdelikt,
    sondern eine kriminelle Machenschaft!
    Erst recht, wenn professionelle Schleuserbanden mit im Spiel sind“, bringt Rindfleisch-Jantzon als Sprecher
    der süddeutschen Initiative deren Überzeugung auf den Punkt.
    bpa-Geschäftsführer Bernd Tews: „Der bpa wird die Initiativen, unabhängig von ihrer Verbandszugehörigkeit, mit seiner starken Infrastruktur weiterhin voll unterstützen.“
    Der bpa vertritt bundesweit rund 4.300 private Pflegeeinrichtungen.
    Informationsmaterial zum Thema Schwarzarbeit stellt die bpa-
    Geschäftsstelle in Wiesbaden kostenfrei per E-Mail (hessen@bpa.de) zur Verfügung.
    Eine eigene Homepage der Initiativen ist derzeit im Aufbau.
    Für Rückfragen: Manfred Mauer, Landesbeauftragter, 06 11 / 34 10 79 0

    So das wars erst mal.

  4. #4
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    Leute, vermutlich gelte ich jetzt als Nestbeschmutzerin der Pflegebrache. Irgendwie trete ich mir als Pflegerin mit dieser Frage ja auch selbst ans Knie: Aber warum beschäftigen die Leute denn verzweifelt diese Polinnen für ihre Eltern und gehen die ganzen Risiken ein? Weil es soooo einfach wäre, legale, bezahlbare deutsche Kräfte zu bekommen ?? Nur aus Geiz oder vielleicht aus Verzweiflung?

  5. #5
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    Dazu gibt es einen interessanten Bericht...habe Ihn mal herausgesucht....

    http:/www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen/index.jsp?rubrik=2646&key=standard_document_116985 0

    Das Problem ist ja eigentlich allen bestens bekannt....oder?

    Gruß
    Moonlight
    http:/www.krankheitenverstehen.de/
    I am what I am

  6. #6
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    Ist zwar schon ein wenig alt, der letzte Beitrag, aber trotzdem hier noch eine Ergänzung von mir.
    Ich denke, die Sache mit der Abzocke ist schon so. Viele Pflegekräfte kommen aus den ärmsten Verhältnissen und werden teilweise wie von Sklaventreibern behandelt. Konkret zu unserem Fall zu Hause: Meine Oma ist 93 Jahre alt, noch topfit, aber braucht halt ein wenig Hilfe. Wir haben also dann bei einigen Vermittlungsagenturen angefragt und hatten schon ein mulmiges Gefühl, ob wir denn auch eine Osteuropäische Kraft nehmen sollten. Schließlich soll sie auch einkaufen und wie soll das möglich sein, wenn man nicht so gut Deutsch kann. Auch vom Preisniveau her gesehen muss man schon, wenn denn die Kraft legal angestellt sein soll, ab ca. 1500,- Euro bezahlen. Wir haben auch bei www polnische-pflegekraefte.de angefragt und man sagte uns, dass auch Deutsche Kräfte vermittelt werden. Deutsche Kräfte ?????? Ja, wir haben nun eine Altenpflegehelferin für 1600,- Euro Brutto (inkl. aller Sozialabgaben) und können uns nichts besseres vorstellen. Also, ALLES QUATSCH MIT DEN OSTEUROPÄISCHEN KRÄFTEN, MAN BEKOMMT DOCH AUCH DEUTSCHE.
    Tschau, Christine

  7. #7
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    Zitat Zitat von Christine3
    Ist zwar schon ein wenig alt, der letzte Beitrag, aber trotzdem hier noch eine Ergänzung von mir.
    Ich denke, die Sache mit der Abzocke ist schon so. Viele Pflegekräfte kommen aus den ärmsten Verhältnissen und werden teilweise wie von Sklaventreibern behandelt. Konkret zu unserem Fall zu Hause: Meine Oma ist 93 Jahre alt, noch topfit, aber braucht halt ein wenig Hilfe. Wir haben also dann bei einigen Vermittlungsagenturen angefragt und hatten schon ein mulmiges Gefühl, ob wir denn auch eine Osteuropäische Kraft nehmen sollten. Schließlich soll sie auch einkaufen und wie soll das möglich sein, wenn man nicht so gut Deutsch kann. Auch vom Preisniveau her gesehen muss man schon, wenn denn die Kraft legal angestellt sein soll, ab ca. 1500,- Euro bezahlen. Wir haben auch bei www polnische-pflegekraefte.de angefragt und man sagte uns, dass auch Deutsche Kräfte vermittelt werden. Deutsche Kräfte ?????? Ja, wir haben nun eine Altenpflegehelferin für 1600,- Euro Brutto (inkl. aller Sozialabgaben) und können uns nichts besseres vorstellen. Also, ALLES QUATSCH MIT DEN OSTEUROPÄISCHEN KRÄFTEN, MAN BEKOMMT DOCH AUCH DEUTSCHE.
    Tschau, Christine
    Hallo Christine,
    bei uns stellt sich das Thema der Pflege zuhause jetzt akut, da meine Eltern vor ein paar Tagen aus dem Krankenhaus entlassen wurden und meine Mutter praktisch rund um die Uhr - auf jeden Fall aber tagsüber komplett - betreut werden muss.
    Deshalb hatten wir einige Infos eingeholt, u.a. auch vom Sozialen Dienst des Krankenhauses.Unter dessen Infos waren auch einige zum Thema "Polen". Wir haben bei den Agenturen nachgefragt und parallel auch bei einem ambulanten deutschen Pflegedienst, der seinen Sitz in unserer Stadt hat. Ergebnis: Eine deutsche Haushaltshilfe, die auch leichte Pflegetätigkeiten übernehmen würde, aber nur tagsüber tätig wäre, würde etwa das Doppelte einer osteuropäischen Kraft kosten, die 24 Stunden im Haus wäre.
    Da hört sich Deine Summe von 1.600 Euro natürlich sehr interessant an!!! Kannst Du mir mit Ansprechpartnern etc. weiterhelfen?
    Vielen Dank und beste Grüße!
    Hans-Jürgen

  8. #8
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    Polnische Pflegekräfte.

    Trotz der Liberalisierung des europäischen Marktes, dürfen diese Helfer aus Osteuropa keine Pflegetätigkeiten und schon gar keine Behandlungspflege( Verbände, Medikamente, Injektionen usw.) ausführen.
    Hinzu kommt, dass die meisten SCHWARZARBEITEN, das heißt: keine Steuern, keine Rentenversichrungsbeiträge, keine Sozialabgaben keine Kranken u. Pflegeversicherung und auch keine Unfallversicherungen bezahlen. Deshalb kann zu solchen ARBEITPLATZVERNICHTENTEN Preisen
    gearbeitet werden. So ganz nebenbei ist dies Steuer und Sozialbetrug und Strafbar.
    Diese Kosten sind bei einer legalen Beschäftigung auf jeden Fall mit zu berechnen und somit wären wir bei den Beträgen, die die Pflegedienste verlangen müssen.
    Denn wir PD's zahlen unsere Abgaben!!
    Zugelassene PD's können sich keine Schwarzarbeit erlauben, sonst ist der Laden schneller zu gemacht, als er eröffnet werden kann.
    Eine legale Lösungsmöglichkeit gibt es.
    Das Arbeitsamt Abt. Arbeitgeberservice vermittelt legal und sozialversicherungspflicht versicherte Hilfskräfte. Nur ist es dann eben auch vorbei mit den 1000-1500€ im Monat.
    Ihr solltes es euch gut überlegen ob ihr scharzarbeit ausschreibt, denn damit macht ihr euch auch strafbar.
    Nun überlegt euch einmal ob ihr für 5€ die Stunde arbeiten gehen wollt!!
    Wenn ihr mit diesem Lohn einverstanden seit, kann auch eine egal arbeitende Firma dir solche Preise anbieten. na nun mal nachgedacht.
    Lg


    Lg

  9. #9
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    hy,
    also wenn man sich etwas mit dem Thema beschäftigt, wird man pfündig, dass es solche und solche Möglichkeiten gibt. Durch Erfahrung kann ich es nicht glauben, dass deutsches Personal für eine Bruttoausgabe von 1600 einkaufbar ist!! Auch wenn man nicht 24 h arbeitet, was auch die Polinnen nicht machen, ist es nicht möglich eine dt. Kraft zu moivieren, 24 h im Haushalt zu wohnen und zur Verfügung zu stehen.
    Das rechtl. mögliche ist laut EU das Dienstleistungsfreiheitsgesetz. Polinnen werden vom Arbeitgeber entsendet und unterliegen ganz klar wichtigen gesetzl. Regelungen (zb.sozialabgaben, auf einer bestimmten zeit in dt., weisungsbefugt ist nur das Unternehmen im Heimatland und nicht die Familie un dt... etc..)
    viele tipps sind zb. im www erhältlich mit dem Entsendegesetz, Verbraucherzentrale Hessen, und firme wie www altenpflege-haushaltshilfen.de oder seniorenbetreuung24. de

    gruß Katja

  10. #10
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    Natürlich gibt es auch legale Möglichkeiten für die häusliche Betreung.

    Die EURO-CARE zum Beispiel ist ein staatlich geprüft und zugelassener Pflegedienst mit Sitz in der Slowakischen Republik und ist spezialisiert auf die 24-Std.-Betreuung. Seit dem Jahr 2005 werden Leistungen in Deutschland und der Solwakei erbracht. Das deutschsprachiges Team steht auch für Beratungsgespräche zur Verfügung. Selbstverständlich gibt es auch keine Vermittlungs-, Beratungs,- oder Vertragsabschlussgebühren.

    Zu Finden unter http://www.euro-care.info
    Die faire Alternative zum Pflegeheim
    Fon +49 (0)180 5247700 Fax +49 (0)3212 5382273

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