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Probleme mit Betreuung
Hallo,
ich habe ein Problem und hoffe, jemand kann mir helfen!
Ich stehe seit 02/2009 unter Betreuung wegen psychischer Probleme(Kaufsucht, Borderline- Störung), es ist auf meinen Wunsch damals auch ein Einwilligungsvorbehalt eingerichtet worden.
Nun habe durch die erfolgreiche ambulante Therapie im März 2010 eine Umschulung begonnen. Für diese Ausbildung wäre ein KFZ nötig, zumal die Umschulung Vollzeit durchgeführt wird und ich einen 6jährigen Sohn habe. Auch soll ein Teil der Ausbildung in der Zentrale der Firma durchgeführt werden, was eine Zugfahrt von etwa 90 Minuten bedeuten würde und die Betreuung des Kindes so fast unmöglich wäre. Mit dem Auto wäre die Zentrale der Firma in 45 Minuten zu erreichen. Auch die ganze Lebensgestaltung wäre durch ein Auto um ein vielfaches einfacher.
Finanziell wäre der Kauf eines gebrauchten Kleinwagens durchaus machbar, da innerhalb der letzten 4 Monate ein Guthaben von über 1200 Euro angespart wurde.
Die Betreuerin lehnt die Anschaffung eines Autos kategorisch ab, da sie der Meinung ist, die finanziellen Mittel würden nicht ausreichen.
Eine Gegenüberstellung der Einnahmen und der Fixkosten hat einen Betrag von über 400 Euro ergeben, der jeden Monat weiter angespart werden würde. Selbst mit einem Auto wären noch mind. 200 Euro zur Rücklagenbildung übrig.
Die Betreuerin bezieht sich auf die bisher angefallenen Schulden, erklärt sich aber gleichzeitig auch nicht bereit, endlich in ein Regelinsolvenzverfahren einzuwilligen.
Jedoch wäre sie damit einverstanden, wenn jemand (mein Exmann zum Beispiel) ein Auto kaufen würde und ich einen monatlichen Nutzungsbetrag bezahlen würde.
Die behandelnde Psychotherapeutin ist der Meinung, eine so gravierende Betreuung sei in meinem Fall inzwischen nicht mehr nötig.
Meine Frage:
Gibt es eine Möglichkeit, zumindest den Einwilligungsvorbehalt zurück nehmen zu lassen? Die Betreuung ist vom Gericht vorerst bis 02/2011 festgesetzt worden.
Gibt es die Möglichkeit, in diesem Fall einen guten Freund als Betreuer einsetzen zu lassen?
Kann die Betreuerin das notwendige KFZ grundsätzlich ablehnen und so die Umschulung gefährden?
Kann sie weiterhin gegen das Regelinsolvenzverfahren sein?
Ich weiß mir im Moment keinen Rat mehr und stoße bei der Betreuerin nur auf taube Ohren.
Schon mal vielen Dank für Eure Hilfe!
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