Der 1. November fällt auf einen Sonntag, und das Pflegegeld kommt diesmal nicht überall am selben Tag. Gleichzeitig startet im Bundestag die Debatte über eine Reform, die Familien spüren werden.
Der Beitragssatz bleibt, trotzdem wird es für viele teurer: Kinderlose und Gutverdiener zahlen ab 2027 mehr, Pflegegrad 1 verliert Geld, und das Pflegegeld wird neu geordnet.
Jedes Rezept wird ab Januar teurer. Für chronisch Kranke mit Schwerbehinderung hängt nun an einem einzigen Bescheid, ob sie zwei oder nur ein Prozent ihres Einkommens zuzahlen.
Mehr Pflegegeld ab Januar, so lautet das Versprechen. Doch künftig müssen davon auch Handschuhe und Vertretungen bezahlt werden. Im Bundestag beginnt jetzt die entscheidende Phase für Millionen pflegende Familien.
Die Pflegekasse will den kompletten Kontoverlauf sehen, und die Angst um das Pflegegeld wächst. Ein Urteil zeigt, warum pauschale Anforderungen ohne konkreten Grund vor Gericht oft keinen Bestand haben.
Täglich Hilfe beim Waschen, bei Tabletten, bei jedem Weg – und trotzdem kein Pflegegrad. Warum ein Diagnose-Attest im Widerspruch oft scheitert und die Reform 2027 den Zeitdruck verschärft.
Schweden begrenzt die Kosten für Hilfe zu Hause auf rund 240 Euro im Monat. In Deutschland zahlen Familien oft mehr, und die neue Pflegekommission muss nun liefern.
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